Die Wahl | FAQ

Die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema „Wahl“:

Momentan sind ca. 40 Jugendliche im Alter von 13 und 21 Jahren Mitglied im Jugendgemeinderat Weingarten. Die Jugendlichen haben die Aufgabe, die Interessen der Jugendlichen in Weingarten zu vertreten und sich für diese einzusetzen. Der Jugendgemeinderat ist also das Sprachrohr für die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen in Weingarten.

 

Der Jugendgemeinderat Weingarten existiert bereits seit 1985 und ist damit der älteste Jugendgemeinderat in Deutschland.

Die Begeisterung des damaligen Gemeinderats hielt sich zunächst in Grenzen als Oberbürgermeister Rolf Gerich vorschlug, in Weingarten einen Jugendgemeinderat einzurichten. Aber Oberbürgermeister Gerich setzte seine Idee mit der Unterstützung von Lehrer/innen unbeirrt um – und das mit Erfolg: Bereits im ersten Jahr seines Bestehens wurde der Weingartener Jugendgemeinderat in Köln bundesweit als beste Jugendaktion im von der UNO ausgerufenen „Internationalen Jahr der Jugend“ ausgezeichnet.

Inzwischen haben in ganz Deutschland viele Städte nach dem Weingartener Vorbild selbst Jugendvertretungen eingerichtet.

Der Jugendgemeinderat Weingarten hat die Möglichkeit, das Leben in Weingarten aktiv mitzugestalten. Es geht dabei aber nicht nur um die eigenen Interessen der Mitglieder: Der Jugendgemeinderat vertritt die Interessen aller Jugendlichen in Weingarten gegenüber der Verwaltung, dem Gemeinderat und der Bevölkerung.

Der Jugendgemeinderat hat unterschiedliche Möglichkeiten, das Geschehen in der Stadt zu beeinflussen: Antrags- und Rederecht im Gemeinderat, Aktionen und Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Gespräche mit der Verwaltung und Mitgliedern des Gemeinderats

– Wahl

Um Mitglied des Jugendgemeinderats zu werden, musst Du gewählt werden. Weitere Informationen zu den Wahlen findest Du hier (Hyperlink). Wahlberechtigt und wählbar sind Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Weingartener Schulen sowie des Bildungszentrums St. Konrad.

 

– Zeitfaktor

Eine genaue Angabe über erforderliche Stunden pro Woche oder Monat ist schwierig und ist abhängig davon, wie viele Projekte der Jugendgemeinderat umsetzen möchte und wie sehr Du Dich einbringst. Gerade bei den Projekten ist Arbeitsteilung wichtig: Du kannst Dir ein Projekt aussuchen und bist für eine bestimmte Aufgabe innerhalb des Projekts verantwortlich, sodass nicht jeder alles machen muss. Du solltest Dir vorher gut überlegen, ob Du neben Schule und anderen Verpflichtungen (Verein, Sport, etc.) noch Zeit zur Verfügung hat. Wir erwarten von Dir mindestens die Anwesenheit an den Sitzungen (4-6 im Jahr, siehe Punkt 5). Finden Treffen oder Projekte während der Schulzeit statt, werdet Ihr in der Regel vom Unterricht freigestellt.

 

– Mitgestalten

Im Jugendgemeinderat Weingarten habt Ihr die Möglichkeit, das Leben in Weingarten aktiv mitzugestalten.

 

– Einblick in politische Arbeit

Im Jugendgemeinderat kannst Du hautnah erleben, wie Politik funktioniert: Wie finde ich aktuelle Themen, die die Jugendlichen in Weingarten betreffen? Wie hole ich mir Informationen über ein Thema ein? Welche Meinungen in der Bevölkerung bzw. bei den Jugendlichen gibt es dazu und was ist mein Standpunkt? Wie artikuliere ich meine Meinung und untermauere sie mit Argumenten? Wie entscheidet schlussendlich die Mehrheit im Jugendgemeinderat?

Grundsätzlich sind dies Fragen, die sich auch Mitglieder im Gemeinderat oder Berufspolitiker im Landtag oder Bundestag stellen.

 

– Exkursionen / Fortbildungsangebote

Der Jugendgemeinderat Weingarten macht regelmäßig Exkursionen, beispielsweise in den Landtag Baden-Württemberg. Regelmäßig werden auch Fortbildungen zu bestimmten Themen angeboten.

 

– Projektarbeit

Bei der Erarbeitung und Durchführung von Projekten lernst Du viele Methoden kennen, die Du beispielsweise in der Schule, im Studium oder im Beruf anwenden kannst.

 

– Zertifikat

Jedes Mitglied erhält am Ende seiner Amtszeit ein Zertifikat und auf eigenen Wunsch eine ausführliche Bescheinigung der ehrenamtlichen Tätigkeit. Die Erfahrung zeigt, dass diese Zertifikate bei Bewerbungen ein besonderes Plus sind.

– Sitzungen

Im Jahr finden ca. 4-6 öffentliche Sitzungen statt. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger von Weingarten und insbesondere natürlich Jugendliche herzlich eingeladen. Die Tagesordnungspunkte werden im Internet und in „Weingarten im Blick“ eine Woche zuvor veröffentlicht. Die Mitglieder erhalten eine schriftliche Einladung mit Sitzungsunterlagen.

Die Sitzung beginnt mit den Bekanntgaben der Verwaltung. Anschließend wird über die eingebrachten Tagesordnungspunkte beraten. Am Ende der Sitzung haben die Mitglieder die Möglichkeit, eigene Anfragen und Anregungen zu stellen.

 

– Vorbereitungstreffen für Sitzungen

Um die Themen für die Sitzungen vorzubereiten, findet ca. 1 Monat im Vorfeld einer Sitzung ein internes Vorbereitungstreffen statt. Dort bringen die Mitglieder eigene Themen ein und bereiten diese inhaltlich vor.

 

– Arbeitstreffen

Jedes Jahr setzt der Jugendgemeinderat auch einige Projekte um. Dazu bilden sich Arbeitsgruppen mit 4-5 Jugendlichen, die sich regelmäßig treffen, um das Projekt vorzubereiten und durchzuführen.

 

– Arbeitsseminar

Zu Beginn jeden Jahres findet ein zweitägiges Arbeitsseminar statt. Bei diesem Seminar werden vergangene Themen und Projekte reflektiert und neue gemeinsam erarbeitet. Gleichzeitig steht beim Arbeitsseminar auch das gegenseitige Kennenlernen und Erleben im Vordergrund.

Der Jugendgemeinderat Weingarten behandelt grundsätzlich Themen, die Jugendliche in Weingarten betreffen.

Wie kommt der Jugendgemeinderat an diese Themen?

– Über die Mitglieder: Die Mitglieder des Jugendgemeinderats hören sich in ihren Schulen bzw. Freundeskreisen um und bringen Themen ein.

– Über Jugendliche: Jugendliche können einzelne Mitglieder direkt ansprechen bzw. Kontakt zu den Sprechern (Hyperlink) oder der Geschäftsstelle Jugendgemeinderat (Hyperlink) aufnehmen.

– Über den Gemeinderat: Der Gemeinderat kann den Jugendgemeinderat bei Themen seiner Wahl anhören, also ein Meinungsbild von Seiten der Jugendlichen einfordern.

– Über die Verwaltung: Der Oberbürgermeister und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können jugendrelevante Themen in die Sitzungen einbringen.

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